Liebe Alle,
heute ist der 20.09.2025 - Weltkindertag, ein guter Tag, um mir bewusst zu machen, wie wichtig die Arbeit ist, die ich mir vorgenommen habe und mutig darauf zu zugehen. Wenn man heute Weltkindertag eingibt und durch das Internet scrollt, findet man neben Themen wie Kinderrechten auch viele „Black friday“ - ähnliche Angebote mit Rabatten für Smartphones, Tablets und Smart-TVs. Auch der ein oder andere Newsletter empfiehlt anlässlich des Weltkindertages eine vergünstigte Hautcreme oder lockt mit Angeboten für Kinderkleidung.
Es wird also sehr unterschiedlich an den Schutz der Kindheit herangegangen und es ist nicht nur ein Tag, für mehr Bewusstsein und eine Stimme für Kinder, sondern auch für emotional aufgeladene Verkaufsstrategien.
Für mich zählt eine sichere Kindheit voller Liebe und Geborgenheit als Basis für eine gesunde Entwicklung und den Weg in ein gesundes Erwachsenenleben weltweit zu den wichtigsten Aufgaben von Erwachsenen.
In den „Zwei Welten“, der bedürfnis- und bindungsorientierten Community und der Waldorfbewegung, in welchen ich mich oft bewege, ringen viele Menschen täglich um eine sichere und geborgene Kindheit und es gibt viele tolle Angebote rund um die Familie, für Pädagog*innen & Tagespflegepersonen,
Hebammen & Kindergesundheitspfleger*innen und Menschen in Entwicklung.
Ich freuen mich darauf, meine Angebote dazu stellen zu dürfen und vielleicht auch eine Verbindung zwischen diesen beiden Welten zu schaffen.
Während ich diesen Eröffnungsartikel schreibe, bereite ich für morgen, den 21.09.2025 meinen „Website- und Instagram- Launch“ vor und habe mir bewusst einen festen Termin gesetzt, damit mich der Mut nicht verlässt. Wie wichtig mir neben dem Thema Bindung das Thema Mut ist, konntet Ihr vermutlich ganz dezent ;-) schon im Namen erkennen.
Den 21.09.2025, Herbsttag- und Nachtgleiche, Weltfriedenstag und Tag einer partiellen Sonnenfinsternis, habe ich nicht zufällig gewählt.
Die Waldorfpädagogin in mir liebt es, wenn etwas bedeutsam ist. ;-)
Die Herbsttag- und Nachtgleiche erinnert mich also an meine Verbindung zur Natur, für eine friedliche Welt versuche ich jeden Tag einzustehen und die partielle Sonnenfinsternis erinnert mich daran, dass es nicht darum geht, immer nur Licht in uns zu haben, sondern auch darum, unsere Schatten zu integrieren und mit ihnen zu leben.
Also Ambiguitätstoleranz (das werdet Ihr öfter lesen, weil es gemeinsam mit den wunderbaren Wörtern „ und gleichzeitig“ zu meinen Lieblingswörtern gehört) zu üben.
Mir ist nämlich gerade ziemlich übel, ich bin aufgeregt und gleichzeitig freue ich mich sehr, sehr nach einem Dreivierteljahr des „Brütens“ endlich so richtig loszulegen!
Für das Schreiben begeistere ich mich übrigens schon seit ich lesen und schreiben gelernt habe, denn ab da konnte mein Korb in der Stadtbücherei gar nicht voll genug sein (das ist heute immer noch so) und wenn sich der Henkel von meinem Korb durchgebogen hat und ich dann den Kampf an der Ausleihe mit meinen Eltern, die fanden ich solle ein paar Bücher zurücklegen, gewonnen hatte, kannte meine Liebe zu den Büchern kein Halten mehr.
Ich erinnere mich auch noch an meine ersten Schriftstellerinnen-Versuche, als ich gerade schreiben konnte und es draußen schneite und ich an meinem Kinderschreibtisch saß und meine erste Zauberschneeflocken-Wintergeschichte geschrieben habe.
Es folgten viele kleine Abenteuer, noch mehr Pferdegeschichten und später Fantasy und noch später eine Familienkolumne und Gute Nacht Geschichten für Kinder in einer Familienzeitschrift.
Jetzt freue ich mich mit diesem Blog ein neues Schreib- Kapitel aufzuschlagen und mit Euch Themen rund um die frühe Kindheit, Elternschaft, Familiengesundheit, Kita-Leben und mehr zu bewegen.
Jetzt durftet ihr mich noch ein bisschen besser kennenlernen und ich freue mich darauf Euch kennenzulernen.
Herzlichst
Eure Kathrin
